Entwurf (Stand: Juli 2026) – wird vor dem Einsatz mit echten Patientendaten vom Datenschutzbeauftragten final geprüft und freigegeben.
Dr. Tobias Enders, Zahnärzte Enders & Hofmann GbR, Richard-Wagner-Straße 1, 08645 Bad Elster, Telefon 037437 3354, E-Mail info@cmd-monitor.de.
Carsten Schafflhuber, Weiherstraße 5, 88682 Salem-Beuren, Telefon 07554 986540, E-Mail service@systemhaus-datenschutz.de.
Der CMD Monitor dient der standardisierten Verlaufserhebung von Beschwerden bei craniomandibulärer Dysfunktion (CMD). Behandelnde Praxen erfassen den Symptomverlauf ihrer Patientinnen und Patienten, um den Behandlungserfolg (z. B. mit Schienentherapie) zu dokumentieren und zu beurteilen.
Praxis-Konten: Praxisname, Name und Titel der Ansprechperson, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse sowie Anmeldedaten (verschlüsseltes Passwort).
Patientenbezogene Daten: eine pseudonyme Kennung (praxisinternes Präfix + interne Nummer, kein Klarname), Geburtsjahr, Geschlecht, ärztliche Diagnose, die selbstberichteten Symptomwerte (Skala 0–10) sowie Angaben zu Tragdauer und Tragekomfort der Schiene. Ein Klarname oder eine Anschrift der Patientinnen und Patienten werden in dieser Anwendungnicht gespeichert.
E-Mail-Adresse (befristet): Verschickt die Praxis den Fragebogen per E-Mail, wird die Adresse verschlüsselt und ausschließlich zu dem Zweck gespeichert, nach drei Tagen einmalig an einen noch nicht ausgefüllten Fragebogen zu erinnern. Die Adresse wird gelöscht, sobald der Fragebogen ausgefüllt oder die Erinnerung verschickt wurde, spätestens jedoch 14 Tage nach dem Versand. Sie wird ausschließlich hierfür verwendet, nicht mit den Gesundheitsdaten zusammengeführt und nicht an Dritte weitergegeben. Praxen können diese Funktion abschalten; dann wird keine Adresse gespeichert. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an einer vollständigen Verlaufsdokumentation (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); Sie können der Erinnerung jederzeit formlos bei Ihrer Praxis widersprechen.
Psychologisches Screening: zusätzlich zu den körperlichen Symptomen erheben wir einen kurzen Fragebogen zu Stimmung, Angst und schmerzbezogener Beeinträchtigung. Bei Studienpatient:innen (nur nach gesondertem Opt-in) kommt zur Ersterhebung ein ausführlicherer, standardisierter Fragebogen (PHQ-9, GAD-7, PHQ-15, GCPS) hinzu. Auch diese Angaben werden ausschließlich unter der pseudonymen Kennung gespeichert und unterliegen als Gesundheitsdaten besonderem Schutz (Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO).
Patientinnen und Patienten werden ausschließlich über eine pseudonyme Kennung geführt. Die Zuordnung zur realen Person ist nur der behandelnden Praxis anhand ihrer eigenen Unterlagen möglich. Die Pseudonymisierung ist eine Schutzmaßnahme; die Daten bleiben personenbezogen im Sinne der DSGVO.
Die Verarbeitung der Praxis-Kontodaten erfolgt zur Durchführung des Nutzungsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Verarbeitung patientenbezogener Gesundheitsdaten im Rahmen der Behandlung stützt sich auf Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit § 22 BDSG (Gesundheitsvorsorge, Behandlung, Verwaltung von Gesundheitsdiensten) sowie die ärztliche Schweigepflicht. Sollen Daten darüber hinaus praxisübergreifend ausgewertet oder für Forschung bzw. Statistik genutzt werden, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesonderten, ausdrücklichen Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO) oder in anonymisierter Form.
Die Anwendung wird auf Servern der Hetzner Online GmbH in Deutschland (Falkenstein) betrieben. Der E-Mail-Versand (z. B. Bestätigungs- und Erinnerungs-Mails) erfolgt über die IONOS SE in Deutschland. Mit beiden Dienstleistern bestehen bzw. werden Verträge zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO geschlossen. Eine Datenübermittlung in Drittländer außerhalb der EU findet nicht statt.
Es wird ausschließlich ein technisch notwendiges Sitzungs-Cookie für die Anmeldung im Praxisbereich gesetzt. Es dient allein der Authentifizierung und wird nicht zu Analyse- oder Werbezwecken verwendet. Es werden keine Tracking-, Analyse- oder Drittanbieter-Dienste eingesetzt.
Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht, außer an die unter Ziffer 7 genannten Auftragsverarbeiter im technisch erforderlichen Umfang.
Die Daten werden für die Dauer der Behandlungs- und Verlaufskontrolle gespeichert. Für Behandlungsdokumentation gelten die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (insbesondere § 630f BGB, in der Regel 10 Jahre). Nach Ablauf der Fristen bzw. bei Wegfall des Zwecks werden die Daten gelöscht. Eine Ausnahme bildet die für die Erinnerung gespeicherte E-Mail-Adresse: Sie wird automatisiert gelöscht, sobald der Fragebogen ausgefüllt oder die Erinnerung verschickt wurde – spätestens 14 Tage nach dem Versand.
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie Widerspruch (Art. 21). Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Rechte in Bezug auf patientenbezogene Daten machen Sie bitte gegenüber Ihrer behandelnden Praxis geltend.
Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren, insbesondere bei der/dem Sächsischen Datenschutz- und Transparenzbeauftragten, Devrientstraße 1, 01067 Dresden.